Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch Heilerde zur Unterstützung von Gesundheit und Heilung. Der Bad Camberger Lehm ist ein ortsgebundenes Naturheilmittel.
Aus rund zehn Metern Tiefe im Taunus gewonnen, ist er frei von Schadstoffen und reich an wertvollen Mineralien.
Lehm ist eine kalkarme Heilerde aus feinsten Gesteinspartikeln (Kolloiden), die in der Erde lagern. Außer Jod enthält sie alle lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Hauptbestandteil ist Kieselsäure. Je nach Mineralienzusammensetzung zeigt Lehm unterschiedliche Farben – von rot über braun bis grün.


Die winzigen Partikel haben eine enorme Oberfläche mit hoher Saug- und Bindekraft. Durch die schichtweise Anordnung kann Lehm Gifte, Bakterien, Sekrete und überschüssige Säuren aufnehmen – vergleichbar mit einem Schwamm.
Dank seiner kapillaren Saugkraft wirkt feucht aufgetragener Lehm besonders intensiv.
Zunächst entzieht der kühle Lehm dem Körper Wärme. Blutgefäße verengen sich, Entzündungen und Schwellungen gehen zurück, Schmerzen lassen nach.
Bei längerem Auftragen reagiert der Körper mit Regulationsmechanismen auf den „Kälteschock“ und verstärkt die Durchblutung. Dies erzeugt eine tiefenwirksame Heilwärme.
Der Stoffwechsel wird aktiviert, Abfallstoffe schneller ausgeschwemmt – die Selbstheilung wird angeregt.

